Dienstag, 12. Februar 2008

Wir groß darf ein Maklerbüro sein? Interessante Betrachtungsweise bzw. Berechnung!

DerHerold hat auf seinem Maklerblog eine interessante Theorie bezüglich Berechnung der Maklergröße veranschaulicht: Maklerformel: Bürogröße!

Ist auf alle Fälle eine interessante Theorie! Ob man diese so leicht auf den Markt in der Praxis umwälzen kann? Es wäre ohnedies interessant zu erfahren, unter welchen Gesichtspunkten Makler über eine Vergrößerung ihres Büros nachdenken bzw. tatsächlich Personen aufnehmen!

Kommentare:

  1. Wenn es um die Rekrutierung von neuen Maklern geht, könnte ja auch das Image der Berufsgruppe (mit-)entscheidend sein.

    In ÖSTERREICH landeten bei einer Umfrage(?)*Immobilienmakler* noch hinter Taxifahrern, Journalisten und Skilehrern(!)auf dem vorletzten Rang. Dahinter Bardamen - was ich sehr ungerecht finde... für beide Berufe !:-)

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  2. Gehst du beim Einstellen eines Makler nach deiner Berechnung vor oder hast du da auch andere Überlegungen, die dazu beitragen?

    Wie sieht es eigentlich mit der Ausbildung aus?

    Welche Stufen muss ein neuer Makler bei dir durchlaufen bzw. was soll er mitbringen und was wird er lernen?

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  3. Uiuiui... um das erschöpfend zu beantworten, kann man ein Buch mit 200 Seiten schreiben.;-)

    Reden wir über den hauptberuflichen Normalo-Makler: nicht den (zuweilen existierenden) SuperMakler, der innerhalb eines Ortes abräumt und nicht den Nebenbei-Makler wie Skilehrer/Anwälte/Hausfrauen, die sich ein GUTES Zubrot als Makler verdienen.

    Es gibt sicherlich Orte, die aufgrund Preisniveau/Bevölkerungsstruktur besonders attraktiv sind. Ansonsten: Nix unter 100.
    Bspw. in St. Pölten, Villach oder Dornbirn ein Büro aufzumachen, könnte sich mE nur lohnen, wenn man dadurch das Umland bedienen oder dadurch auf "Masse" kommen kann. (Was meiner Erfahrung nach aber nur bedingt gelingt-Entfernung).

    In kleineren Orten erwirtschaftet man nicht genug, um die "overheads" zu finanzieren und hauptberufliche Makler zu ernähren. Es ist doch kein Zufall, daß Inhaber-Büros idR als "Immobilien-Gemischwarenläden" auftreten, wobei die (vermeintlich) Schwächeren mit Verwaltung, die (angeblich) Besseren in den Bereich Bauträger "diversifizieren".

    Konkretes Beispiel: im ostdeutschen Sachsen nur Leipzig, Dresden, Chemnitz (viiielleicht noch Zwickau); für Deutschland sehe ich nur 70, max. 80 Städte als relevant, wobei in Großstädten auch 2, max. 3 Büros rentabel wären.

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  4. Teil II :-)

    Wie findet man den (einzustellender) Makler ?
    Individuell ? Trial-and-error ! Ich bin von dem Glauben weg, ich könnte einschätzen, wer ein guter Immobilienmakler wird. Kein Scherz: nur an den Ergebnissen kann man das erkennen. Ausprobieren. ;-)
    Allgemein ? Auch wenn das Wohlmeinende erschüttern wird: Vertriebserfahrung/-neigung ist wichtiger als Immobilien-/Fach-Kenntnis. Bspw. einem verkaufsorientierten (ehem.) Versicherungsmakler kann man das Immobilien-Rüstzeug vermitteln... aus einem Verwalter wird (idR) kein Makler.

    Ausbildung ? Ich habe Erfahrung mit 3 Arten der "Heranführung":
    A)Bei bereits tätigen Maklern kann man sich (selten !) auf *begleitende Schulung* zum eigenen Unternehmen, dem eigenen "way of life" beschränken.
    B)Mit externen Seminaren habe ich nur bedingt gute Erfahrung gemacht - das sollte bestenfalls ergänzend dazu kommen. Das wichtigste ist
    C) das hauseigene Seminare. Ich habe neue Verkäufer "stoßweise", d.h. mindestens 3 Neue zusamengefaßt und drei Eintages-Seminare veranstaltet.

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